Archive for Mai 2009

Trackback und Pingback

Was ist ein Trackback?

Ein Trackback ist ähnlich wie ein Kommentar zu verstehen. Anstatt zu einem Artikel einen Kommentar direkt zu verfassen, verlinkt man einen Artikel des eigenen Blogs auf die entsprechende Stelle. Unnötig lange Kommentare werden so vermieden. Der Verfasser kann über den gesetzten Trackback dann direkt zu dem bezugnehmenden Artikel gelangen.
Pingbacks sind vom Prinzip her gleich; sie werden jedoch vom System automatisch gesetzt.
Ein Trackback (in WordPress) auf einen anderen WordPressblog wird automatisch in einen Pingback verwandelt.

Wie setze ich einen Trackback?
1. den Artikel aufrufen, auf den Bezug genommen werden soll
2. auf den Link „trackback URL“ oder „trackback this post“ mit rechts klicken und Linkadresse kopieren
3. einen eigenen Artikel verfassen und unterhalb des Eingabefensters im Fenster „Trackbacks senden“ die Linkadresse kopieren.
4. den artikel veröffentlichen
ein kommentar mit dem entsprechenden Verweis taucht nun auf der „getrackbackten“ Seite auf.

Was noch wichtig ist:
“Halbe” bzw. “faule Trackbacks” sind unter Bloggern verpöhnt und werden meist gelöscht. Wenn man seinen Beitrag auf andere Beiträge trackbackt, sollte man niemals vergessen, auch im Inhalt den fremden Beitrag zu erwähnen (z. B. “Ich habe heute einen guten Artikel zum Thema Trackback gelesen. Wer schon immer mehr zu diesem Thema wissen wollte, schaut sich am besten mal diesen Blogbeitrag (hier Link einfügen) an.”)

Wann macht es Sinn Trackbacks in unserem Projekt einzusetzen?
–> wenn ihr auf ein spezielles Thema/ einen Artikel in eurem Blog hinweisen wollt
–> wenn ihr spezielle Informationen habt, die andere Gruppen auch interessieren könnten
–> für weiterführende/ vertiefende Informationen

Eine kinderleichte Erklärung zum Thema Trackback in einer netten Geschichte findet man hier

Spamschutz

Für den normalen Blog-Betrieb sind i.d.R. die Standarteinstellungen von WordPress ausreichend. Hier jedoch 5 Tipps und Tricks, die euch vor eventuellen Spamattacken in der Blogosphäre schützen können:

1) Wichtig ist, dass im Bereich Einstelllungen/Diskussion bei den folgenden Kästchen das Häkchen gesetzt ist:

  • Bevor ein Kommentar erscheint, muss der Kommentarautor Name und Email-Adresse angeben.
  • Weitere Kommentareinstellungen: Muss bereits ein anderer Kommentar dieses Autors freigeschaltet worden sein.

2) Der Spam im Webblog kann deutlich reduziert werden, wenn die Einstellung Benutzer müssen registriert und angemeldet sein, um kommentieren zu können aktiviert wird. Diese Einstellung ist nur sinnvoll, wenn ein großer Teil der Besucher bei WordPress registriert ist bzw. bereit ist, sich zu registrieren (was ja bei unserem E-Learning-Projekt größtenteils der Fall ist).

3) Zudem kann in den Diskussionseinstellungen eine Moderations- und/oder Blacklist anlegt werden. Wenn man in die vorgegebenen Felder beispielsweise „Badwords“ wie „sex“, „viagra“ oder „toy“ oder die Namen, IP-Adressen, Email-Adressen oder URLS der Spamer einträgt, werden alle Kommentare, die diese Begriffe enthalten, entweder in die Moderationswarteschlange verschoben oder als Spam gekennzeichnet.

Unter dem Link werden die Diskussionseinstellungen noch einmal ausführlich – allerdings in Englisch – erklärt. Das Video (ganz unten auf der Seite) ist zudem sehr hilfreich.

4) Auch kann eine Seite, die viel Spam sendet, bei WordPress gemeldet werden.Dafür muss man einfach auf die Frontpage des entsprechenden „Spam-Blogs“ gehen, oben rechts auf Bloginfo und dann Als Spam melden klicken. Danach öffnet sich automatisch ein Fenster namens Report Spam, in welchem man die URL des betreffenden Blogs sowie einen Grund angeben muss. Zum Schluss auf den Button Report Blog drücken und WordPress wird über den Spamer benachrichtigt.

5) Einen weiteren, sehr effektiven Spamschutz bietet Akismet. Dieses Plugin wird beim Download der aktuellen WordPress-Version automatisch mitgeliefert. Alternativ kann Akismet hier auch heruntergeladen werden und mit dem API-Schlüssel aktiviert werden (ist in unserem Fall aber nicht nötig!).

Akismet funktioniert folgendermaßen: Sobald im eigenen Blog ein Kommentar, Ping- oder Trackback eingeht, wird dieser automatisch an den Server von Akismet weitergeleitet, dort mittels der Datenbank überprüft und als Spam markiert oder freigegeben und schließlich an das Plugin zurückgesendet. Neue Spambeiträge sind auf dem Dashbord ganz oben in der Übersicht unter Spam zu finden.

Sollte einmal ein Eintrag von Akismet nicht als Spam erkannt worden sein, kann dieser nachträglich als Spam gekennzeichnet werden, wodurch Akismet weiter dazu ernt. Hierzu auf die entsprechenden Kommentare gehen und auf Spam klicken.

Allerdings filtert Akismet auch solche Einträge, die kein Spam sind. So werden beispielsweise Kommentare von neuen Besuchern auf einer Seite meist immer als Spam markiert – da das Plugin lernfähig ist, kann dies zukünftig ebenfalls vermieden werden. Hierfür im Spamordner auf den betreffenden Kommentar gehen und auf Freigeben klicken.

Dieser Spamschutz kann als Widget direkt in der Seitenleiste der Frontpage angezeigt werden (insofern das aktivierte Theme Widgets unterstützt!). Dazu einfach auf Darstellung/Widgets gehen und Akismet in die rechte Leiste ziehen.

Mehr zum Thema:

Akismet FAQs (englisch)

Spamschutz durch Akismet

Quelle: Simovic, V. (2007): Das Einsteigerseminar WordPress. Heidelberg: bhv, S. 173-181.

Kommentare bearbeiten

Wenn man auf „Kommentare“ klickt, kann man die jeweilig gemachten Kommentare bearbeiten.

Mehrere Kommentare bearbeiten
In der Leiste oben kann man „Massenbearbeitung“, „Ablehnen“, „Freigeben“, „Als Spam markieren“ und „Löschen“ einstellen. Hierbei kann man auf mehrere Kommentare „Häckchen“ setzen und diese gleichzeitig bearbeiten.
Bsp: Mehrere Kommentare Ablehnen: Auf ausgesuchte Kommentare „Häckchen“ geben, oben in der Leiste „Ablehnen“ klicken und dann auf „Anwenden“ klicken.
Wenn man auf „Kommentare“ klickt, kann man die jeweilig gemachten Kommentare bearbeiten.

Einzelne Kommentare bearbeiten
Auf ein Kommentar „Häckchen“ setzen, in der Kommentarzeile auf „Ablehnen“, „Spam“, „Löschen“, „Bearbeiten“, „Schnellbearbeitung“ oder „Antworten“ klicken. Danach wieder auf „Anwenden“ klicken

Einen neuen Artikel anlegen

Um einen neuen Artikel anzulegen, im Hauptbereich auf Artikel gehen und auf den Button Add new klicken.

  1. Den Titel des jeweiligen Beitrags in das oberste Textfeld notieren.
  2. Unter dem Titel befindet sich die Textbox, in welche der eigentliche Inhalt des Beitrags eingetragen wird.
  3. Über der Textbox befindet sich die Schnell-Formatierungsleiste (Quicktags), mit welcher die Beiträge formatiert werden und beispielsweise Bilder sowie Video- und Audiodateien eingefügt werden können. Hierzu muss der entsprechende Beitrag markiert und dann auf den jeweiligen Quicktag (z. B. B für Fett, I für Kursiv etc.) geklickt werden.
  4. Rechts befinden sich drei Buttons: Entwurf speichern, Vorschau, und Veröffentlichen. Bei Entwurf speichern wird der Beitrag in der „Warteschleife“ gespeichert und die Seite wird frei für einen neuen Beitrag. Bei Vorschau wird dem Autor direkt angezeigt, wie der Beitrag auf dem Weblog aussehen würde. Erst wenn auf Veröffentlichen gedrückt wird, wird der Beitrag für die Besucher sichtbar.
  5. Hier kann zudem auch der aktuelle Status, die Sichtbarkeit sowie das Datum der Veröffentlichung eingestellt werden. Weiterhin bietet WordPress an dieser Stelle die Möglichkeit, einzelne Beiträge mit einem Passwort zu schützen, so dass nur diejenigen Besucher, die das Passwort kennen, den Beitrag auch lesen und kommentieren können. Zum Schluss immer auf Veröffentlichen klicken!

Überdies können für einzelne Artikel weitere Einstellungen getroffen werden. Diese wären:

  • Auszug: Hier kann eine Kurzfassung des Artikels eingetragen bzw. der Artikel kurz beschrieben werden. Diese Option ist v. a. für Newsfeeds von Interesse, da die meisten Reader mehrere Darstellungsmöglichkeiten bieten (nur Titel, Auszug oder ganzer Beitrag).
  • Trackbacks senden: Hier wird die Trackback-URL des Blogbeitrags eingetragen, auf den man sich beziehen möchte. Wenn ein WordPress-Blog verlinkt wird, wird dieses automatisch über Pingbacks informiert und keine weiteren Aktionen des Webblog-Betreibers sind notwendig.
  • Diskussion: Hier kann eingestellt werden, ob Kommentare, Pingbacks bzw. Trackbacks zu diesem Artikel erlaubt sind.
  • Kategorien: Hier kann der Beitrag in eine oder mehrere Kategorie einsortiert werden.

Über den Button Bearbeiten können die Artikel jederzeit geändert werden.

Quelle: Simovic, V. (2007): Das Einsteigerseminar WordPress. Heidelberg: bhv, S. 111 ff.

Was ist ein Webblog?

Webblog (kurz: Blog) setzt sich aus den beiden Begriffen Web und Blog zusammen. Web steht dabei für das Internet, Blog für Tagebuch oder Aufzeichnung. Demnach kann der Begriff mit Online-Tagebuch oder Online-Journal übersetzt werden.

Ein Webblog kann auf viele verschiedene Arten und Weisen genutzt werden:

  • als Werkzeug für Informationsmanagement,
  • als Kontaktmittel und Kommunikationstool,
  • als Plattform, um persönliche Informationen o. Ä. niederzuschreiben und zu veröffentlichen etc.

Folgende Merkmale sind charakteristisch für Webblogs:

  • Chronologische Struktur: Beiträge sind chronologisch und in umgekehrter Reihenfolge geordnet. Die aktuellsten Beiträge stehen immer ganz oben.
  • Permalinks: Jeder einzelne Beitrag im Blog ist über einen permanenten, langlebigen Verweis abrufbar (z.B. so). Dies bietet den Vorteil, einzelne Beiträge in die eigenen Bookmarks (Lesezeichen, Favoriten) zu übernehmen.
  • Kommentarfunktion: Die meisten Webblogs bieten den Besuchern bzw. Lesern des Blogs die Möglichkeit, die Beiträge zu kommentieren. Dies ist ein sehr wichtiges Merkmal, da so dem Autor eines Beitrags auf direktem Wege eine Rückmeldung gegeben werden kann.
  • Pingbacks und Trackbacks: Mithilfe dieser beiden Techniken ist es möglich, dass Webblogs untereinander kommunizieren können. Dadurch wird für die Besucher eines Blogs schnell deutlich, wer sich sonst noch für einen entsprechenden Beitrag interessiert und wo evtl. weiterführende Informationen erhältlich sein können.
  • Newsfeed: Dient der Bündelung der Inhalte von mehreren Websites an einer Stelle. Mehr zu diesem Thema ist hier zu finden.

Weitere Informationen, Begriffe etc. sind auch hier zu finden.

Quelle: Simovic, V. (2007): Das Einsteigerseminar WordPress. Heidelberg: bhv, S. 13-17.

Das Tool „Darstellung“

Wenn du auf das Tool Darstellung klickst, befindest du dich sofort im Bereich Themes, der besonders für Einsteiger interessant ist.

In diesem Bereich erfährst du zum Beispiel was dein aktives Theme ist, also dein aktives Web-Layout.

Wie ändere ich das aktuelle Layout meines Blogs?

Wenn du weiter nach unten scrollst, findest du viele weitere vorgefertigte Web-Layouts, die von Webdesignern aus aller Welt kostenlos zur Verfügung gestellt wurden.

Wenn dir das Angebot der vorgefertigten Themes zuviel ist, kannst du das Angebot mittels eines Filters einschränken und so eine Auflistung der Web-Layouts finden, die deiner angegebenen Farbwahl entsprechen.

Hast du ein für dich interessantes Web-Layout gefunden, klickst du zunächst einmal auf die Vorschaugraphik, die dir einen Eindruck vermittelt, wie das Layout deinen Webblog ausschauen lässt. Wenn du weiter suchen möchtest, schließt du die Vorschau mit einem Klick auf das Kreuz oben links. Sagt dir das Layout zu, kannst du es aktivieren, indem du auf den Link Aktiviere xxx oben rechts klickst.

Nun hast du dein Web-Layout erfolgreich geändert!

Multimedia in deinen Blog einfügen

Wie Bilder, Videos oder Musik eingefügt werden können, erfährst du hier<

Wie Videos in einen Artikel eingebettet werden können, zeigt dieser Link